Pettenbach/Grünau – SC Schwanenstadt 2:1 (2:0)
Tore: David Klausriegler (10.), Antonio Dukic (40.); Raphael Hofstätter (70.)
Nach zwei Spielen ohne Sieg durfte die SPG Pettenbach/Grünau am Donnerstagabend endlich wieder jubeln. Mit einem hart erarbeiteten 2:1-Heimerfolg gegen den zuletzt stark aufspielenden SC Schwanenstadt meldeten sich die Almtaler in der Erfolgsspur zurück und sicherten sich drei wichtige Punkte im Rennen um die vorderen Tabellenplätze der Landesliga West. Dabei bekamen die 333 Zuschauer in der ROBEX Arena eine Begegnung zu sehen, in der Pettenbach vor allem mit schnellen Offensivaktionen überzeugte, während die Gäste über weite Strecken mehr vom Ball hatten und spielerisch keineswegs enttäuschten.
Die personellen Voraussetzungen waren für Trainer Wilhelm Wahlmüller weiterhin alles andere als optimal. Alexander Meister musste sich noch schonen und hofft auf Einsatzminuten in der kommenden Woche gegen seinen Heimatverein UFC Eferding. Thomas Helmberger fehlte nach seinem Gelb-Roten Platzverweis in Altheim noch gesperrt, steht für das letzte Spiel vor der Winterpause aber wieder zur Verfügung. Besonders schmerzlich vermisst wird weiterhin Emmanuel Stinglmayr, dessen Regeneration einen Einsatz in diesem Kalenderjahr wohl nicht mehr zulassen wird.
Einfacher machte die Ausgangslage auch der Gegner nicht. Die Schwanenstädter reisten mit breiter Brust ins Almtal, nachdem sie unter Neo-Trainer Thomas Laganda einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hatten. Der Saisonstart war zwar, vorsichtig ausgedrückt, durchwachsen verlaufen, seit dem Trainerwechsel mussten sich die Blau-Weißen allerdings erst einmal geschlagen geben. Ein Unentschieden gegen Titelfavorit Bad Wimsbach und deutliche Zu-null-Erfolge gegen Kammer, Altheim und zuletzt Eferding hatten deutlich gemacht, dass hier eine wesentlich stärkere Mannschaft auf dem Platz stand, als es der Tabellenstand zunächst vermuten ließ.
Pettenbach hingegen hatte nach der ersten Saisonniederlage im Derby gegen Bad Wimsbach und dem hart erkämpften 1:1 in Altheim zuletzt zwei kleine Euphoriedämpfer verkraften müssen. Die Zielsetzung für diesen Abend war entsprechend klar: wieder mutiger auftreten, die eigenen Stärken ausspielen und vor heimischer Kulisse zurück auf die Siegerstraße finden.
Dass Wilhelm Wahlmüller seiner Startelf nach den beiden frühen Rückständen der vergangenen Begegnungen offenbar die passenden Worte mitgegeben hatte, wurde unmittelbar nach dem Anpfiff deutlich.
Das gegenseitige Abtasten beschränkte sich diesmal auf den freundschaftlichen Handschlag vor Spielbeginn. Danach kannte die Union nur noch eine Richtung: jene zum Schwanenstädter Gehäuse.

Bereits in der dritten Minute marschierte Elias Steininger mit ordentlich Tempo über den linken Flügel und brachte den Ball hoch in den Strafraum. Dort hatte David Klausriegler längst die Witterung aufgenommen und sich gedanklich wohl schon das Latzerl umgebunden. Klausi machte sich lang, bekam die Hereingabe auch noch mit dem Kopf zu fassen, konnte das Leder allerdings nicht mehr ausreichend nach unten drücken. Der Ball segelte über den Kasten von Gästeschlussmann Simon Oelz.
Ein erstes Ausrufezeichen, dem in den folgenden Minuten noch einige weitere folgen sollten.
Die Blau-Weißen wirkten mit der Intensität der Pettenbacher Anfangsoffensive regelrecht überfordert. Die Hausherren störten früh, erzwangen mehrere Eckbälle und kamen wiederholt gefährlich vor das Tor. Unter anderem setzte Niklas Nagl einen Versuch ans Außennetz, während Schwanenstadt vorerst kaum dazu kam, das eigene Spiel aufzuziehen.
Zehn Minuten lang hielten die Gäste dem Druck tapfer stand. Dann fand Pettenbach endlich die Lücke.
Andreas Helmberger kombinierte sich auf der linken Seite mit Elias Steininger durch einen schnellen Doppelpass nach vorne. Eli legte zurück auf Andi, der noch einige Meter mit dem Ball marschierte und schließlich eine flache Hereingabe in Richtung Strafraumkante spielte.
Dort hatte sich eigentlich Christoph Ohler in Stellung gebracht, um den Angriff zu unterbinden. Allerdings hatte der Schwanenstädter die Rechnung ohne die Torkanone der Landesliga West gemacht.
David Klausriegler drückte sich an seinem Rücken vorbei, schnappte sich das Spielgerät und legte es sich mit einer schnellen Bewegung noch einen Meter zurecht. Dann zog er flach ins lange Eck ab und ließ Simon Oelz keine Chance.
1:0 für Pettenbach!
Auf Klausi ist in dieser Saison einfach Verlass. Auch diesmal hatte er im entscheidenden Moment den richtigen Riecher bewiesen und die starke Pettenbacher Anfangsphase in Zählbares umgemünzt.

Doch der SC Schwanenstadt wäre wohl nicht dort, wo er mittlerweile steht, wenn er sich nach einem frühen Rückstand einfach seinem Schicksal ergeben würde. Während andere Mannschaften vielleicht versucht hätten, mit besonders aggressivem Pressing oder riskanten Vorstößen unmittelbar zurückzuschlagen, wählten die Gäste einen wesentlich besonneneren Weg. Die Laganda-Elf ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, arbeitete sich über sicheren Ballbesitz und geduldige Kombinationen zurück in die Partie und übernahm nach und nach das Kommando im Mittelfeld.
Pettenbach schien diese stoische Gelassenheit zunehmend aus dem eigenen Rhythmus zu bringen. Je länger die Hausherren dem Ball hinterherlaufen mussten, desto hektischer wurden die Aktionen, sobald sie selbst wieder in Ballbesitz kamen. Vor allem die hohen Zuspiele in die Spitze verfehlten häufig ihr Ziel und landeten ohne größere Mühe bei den Schwanenstädtern.
In der 20. Minute wäre diese Entwicklung beinahe bestraft worden.
Elmas Abdic spielte einen schnellen Ball auf Raphael Hofstätter, der das Leder geschickt zu Oliver Sieberer durchsteckte. Plötzlich stand der Schwanenstädter Angreifer aus rund acht Metern praktisch allein vor Tobias Zeitlinger und versuchte, die Kugel gefühlvoll über dessen linkes Bein zu heben.
Der Chip gelang zwar, die Präzision ließ allerdings zu wünschen übrig. Das Leder flog gut drei bis vier Meter rechts am Gehäuse vorbei. Glück für die Almtaler, die zu diesem Zeitpunkt zunehmend Probleme hatten, das eigene Aufbauspiel sauber auf den Rasen zu bringen.
Schwanenstadt ließ den Ball nun sicher durch die eigenen Reihen laufen und bestimmte über längere Phasen das Tempo der Begegnung. Die Pettenbacher Defensive hielt allerdings geschlossen dagegen, machte die Räume im letzten Drittel eng und sorgte dafür, dass aus der Feldüberlegenheit der Gäste kaum zwingende Möglichkeiten entstanden.
Das Spiel verlor dadurch etwas von der Intensität der ersten zehn Minuten. Beide Mannschaften neutralisierten sich zunehmend im Mittelfeld, und auch die Pettenbacher Offensive fand nur noch selten jene Räume, in denen Klausriegler, Dukic und Steininger ihre Schnelligkeit ausspielen konnten.
Bis zur 39. Minute.
Müdigkeit kurz vor der Pause? Offenbar nicht bei der SPG Pettenbach/Grünau.
Ein einziger Moment, in dem sich die Schwanenstädter wieder etwas tiefer in die eigene Hälfte zurückgezogen hatten, reichte für die Highspeed-Offensive der Almtaler, um den nächsten gefährlichen Angriff einzuleiten.
Fabian Altmanninger erkannte den startenden Andreas Helmberger auf der linken Außenbahn und schlug einen wunderschönen Ball in dessen Lauf. Andi holte die Hereingabe mit Tempo ein und leitete das Leder unmittelbar weiter zu Antonio Dukic, der im Strafraum genau dort auftauchte, wo Klausriegler zuvor die Führung erzielt hatte.
Toni versprang der Ball bei der Annahme zunächst ein wenig, doch möglicherweise war genau das der entscheidende Glücksfall. Denn aus dem Hintergrund kam Kilian Kreiseder angerauscht, nahm das Spielgerät mit links direkt und zwang Simon Oelz zu einer großartigen Reaktion.
Der Schwanenstädter Schlussmann tauchte blitzschnell ab und bekam gerade noch genügend Körper hinter den Abschluss, um den Einschlag zu verhindern.
Allerdings war die Situation damit noch lange nicht bereinigt – Dukic hatte bereits wieder nachgesetzt, reagierte am schnellsten auf den Abpraller und jagte die Kugel im zweiten Versuch endlich in die Maschen.
2:0!
Ein Treffer, der angesichts der Spielanteile der vergangenen halben Stunde vielleicht ein wenig überraschend kam. Andererseits war genau diese Fähigkeit, aus wenigen Ballkontakten blitzschnell eine gefährliche Torchance entstehen zu lassen, längst zu einem Markenzeichen der Wahlmüller-Elf geworden.
Pettenbach brauchte nicht unbedingt den Ball, um gefährlich zu sein. Entscheidend war, was man damit machte, sobald sich ein Raum öffnete.
Mit dem zweiten Treffer ging allerdings auch bei den bis dahin erstaunlich gelassenen Gästen etwas von der Ruhe verloren. Noch vor der Pause nahm die Begegnung wieder deutlich Fahrt auf.
In der 43. Minute packte Raphael Hofstätter einen regelrechten Gewaltschuss aus. Aus rund 18 Metern jagte er das Leder mit enormer Wucht Richtung Pettenbacher Tor. Tobias Zeitlinger musste sich ordentlich strecken, bekam aber noch die rechte Pranke hinter den Ball und lenkte ihn mit einer starken Parade über die Querlatte.
Und wie so oft an diesem Abend folgte die Pettenbacher Antwort unmittelbar.
Elias Steininger eroberte den Ball tief in der eigenen Hälfte. Schwanenstadt war weit aufgerückt, und Eli erkannte sofort die Gelegenheit für einen schnellen Gegenangriff. Mit aller Kraft beförderte er das Leder nach vorne, wo David Klausriegler bereits den Laufweg angezeigt hatte.
Klausi nahm den Ball auf und hatte zunächst nur noch Ivica Zelic zwischen sich und dem gegnerischen Tor. Während sich der Verteidiger auf das direkte Duell vorbereitete, legte der Pettenbacher Stürmer das Spielgerät scheinbar blind in den freien Raum zur Mitte.
Doch blind war daran überhaupt nichts.
Antonio Dukic hatte längst Tempo aufgenommen und erreichte das Zuspiel genau im richtigen Moment. Zelic reagierte mit einem beachtlichen Sprint und konnte Toni tatsächlich noch einholen, um ihn beim Abschluss entscheidend zu bedrängen.
Oelz war bereits geschlagen, als der Ball rechts an ihm vorbeizog – leider allerdings auch rund zwei Meter am rechten Pfosten.
Es blieb beim 2:0 zur Pause.
Nach Wiederbeginn änderte sich am grundsätzlichen Spielbild zunächst wenig. Schwanenstadt hielt den Ball weiterhin häufig in den eigenen Reihen, während Pettenbach aus einer kompakten Ordnung heraus auf schnelle Umschaltmomente setzte.
In der 51. Minute zeigte sich einmal mehr, wie gefährlich dieses Rezept sein konnte.

Nach einem Eckball der Gäste beförderte Michael Klinglmair das Leder mit einem wuchtigen Befreiungsschlag weit aus dem eigenen Strafraum. Antonio Dukic arbeitete sich einige Meter zurück, übernahm den Ball als letzter verbliebener Pettenbacher in der gegnerischen Hälfte und legte ihn unmittelbar in den Lauf von Elias Steininger.
Währenddessen hatten sich Klausriegler und Andreas Helmberger längst aus der eigenen Defensive gelöst und waren bereits wieder mit ordentlich Geschwindigkeit auf dem Weg nach vorne.
Eli erkannte die Lücke zwischen Oliver Sieberer und Jan Reisinger und schickte Klausi mit einem traumhaften Steilpass auf die Reise.
Der Pettenbacher Angreifer hatte den Ball praktisch schon vor dem Tor, doch Simon Oelz reagierte glänzend und warf sich ihm im allerletzten Moment entgegen. Haarscharf an der Vorentscheidung vorbei!
Danach verlor sich die Partie wieder zunehmend im Mittelfeld. Auf beiden Seiten führten frühe Ballverluste und ungenaue Zuspiele dazu, dass aussichtsreiche Angriffe häufig bereits im Ansatz endeten. Schwanenstadt blieb spielerisch gefällig, Pettenbach arbeitete konsequent gegen den Ball und suchte weiterhin die schnellen Wege nach vorne.
Die Gäste kamen über die gesamte Partie auf rund 60 Prozent Ballbesitz, doch wirklich gefährlich wurde es vor dem Pettenbacher Tor erstaunlich selten. Während die Blau-Weißen häufig längere Kombinationen durch das Mittelfeld aufbauten, entstanden auf der anderen Seite aus deutlich weniger Ballbesitz immer wieder die besseren Möglichkeiten. Am Ende standen 17 Pettenbacher Abschlüsse lediglich acht Versuchen der Gäste gegenüber.
Es war allerdings auch zu erkennen, dass die Hausherren mit der Verwaltung ihrer komfortabel wirkenden Führung nicht restlos zufrieden sein konnten. Zu häufig wurde der Ball nach einer Eroberung überhastet wieder abgegeben, statt dem Gegner mit längeren eigenen Ballbesitzphasen einmal eine Verschnaufpause abzuringen.
Und so blieb Schwanenstadt trotz des Zwei-Tore-Rückstands im Spiel. In der 70. Minute wurde das schließlich bestraft.
Lukas Mayer setzte sich auf der linken Seite durch und brachte eine hohe Flanke gefährlich in den Strafraum. Dort wartete Raphael Hofstätter, der sich genau jenen Raum gesucht hatte, aus dem an diesem Abend bereits die beiden Pettenbacher Treffer entstanden waren.
Der Schwanenstädter Stürmer musste nicht lange überlegen, nahm die Hereingabe mit dem Kopf und setzte das Leder mit bemerkenswerter Leichtigkeit in Richtung des oberen linken Winkels.
Zeitlinger reagierte sofort, machte sich lang und lag schließlich quer in der Luft – doch an diesen Kopfball kam selbst der Pettenbacher Kapitän nicht mehr heran.

2:1. Plötzlich war die Begegnung wieder offen.
Schwanenstadt witterte nach dem sehenswerten Anschlusstreffer noch einmal Morgenluft und erhöhte Einsatz und Tempo. Die Gäste suchten nun entschlossener den Weg nach vorne, während Pettenbach weiterhin bemüht war, die Räume möglichst eng zu halten und die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben.
Trotz der neu entfachten Spannung gelang es den Blau-Weißen allerdings kaum, weitere wirklich zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Die Pettenbacher Defensive hielt in dieser Phase geschlossen dagegen und ließ sich von den zunehmend hohen Bällen der Gäste nur selten aus der Ordnung bringen.
Auch die Hausherren taten sich im zweiten Durchgang schwerer, ihre Offensivaktionen sauber zu Ende zu spielen. Erst in der 85. Minute ging noch einmal ein deutliches Raunen durch die ROBEX Arena.
Nach einer gelungenen Balleroberung bot sich den Almtalern wieder reichlich Platz für einen schnellen Gegenangriff. David Klausriegler nahm das Leder auf und zog gleich die Aufmerksamkeit mehrerer Schwanenstädter auf sich.
Zwei versuchten hinter ihm Schritt zu halten, drei weitere stellten sich ihm in den Weg. Doch Klausi erkannte zwischen den eng gestaffelten Gegenspielern eine Lücke, die in dieser Geschwindigkeit wohl nicht viele Angreifer der Landesliga West gesehen hätten.
Mit einem perfekt dosierten Zuspiel schickte er Elias Steininger durch die Schwanenstädter Reihen.
Eli hatte plötzlich freie Bahn und konnte aus spitzem Winkel auf Simon Oelz abschließen. Lediglich Oliver Sieberer gelang es noch, seinen Winkel etwas einzuschränken. Der Abschluss geriet allerdings zu drucklos, um den Gästeschlussmann ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Es wäre die endgültige Entscheidung gewesen.
Viel Spektakuläreres sollte sich in den verbleibenden Minuten allerdings nicht mehr ereignen. Schwanenstadt versuchte weiterhin, den Ball gefährlich nach vorne zu bringen, doch Pettenbach verteidigte leidenschaftlich und ließ nichts mehr anbrennen.
Nach einer intensiven Schlussphase durfte die Wahlmüller-Elf schließlich wieder jubeln: Drei Punkte blieben in der ROBEX Arena.

Unter dem Strich war es ein verdienter Heimerfolg, auch wenn die Begegnung spielerisch nicht über die gesamte Distanz den Vorstellungen des Pettenbacher Trainers entsprochen haben dürfte.
Die Hausherren hatten vor allem in der Anfangsphase gezeigt, wie viel Wucht und Geschwindigkeit in dieser Mannschaft stecken. Beide Treffer entstanden aus gut vorbereiteten Offensivaktionen, bei denen die Almtaler ihre Stärken im letzten Drittel konsequent ausspielten. Besonders Andreas Helmberger erwies sich über die linke Seite einmal mehr als wichtiger Ausgangspunkt für gefährliche Angriffe, während Klausriegler und Dukic vor dem Tor zur Stelle waren.
Gleichzeitig machte die Begegnung deutlich, wo noch Entwicklungspotenzial steckt. Im geordneten Spielaufbau von hinten heraus und beim kontrollierten Verwalten einer Führung darf die Mannschaft durchaus noch zulegen. Schwanenstadt verstand es über weite Strecken hervorragend, das Tempo aus der Partie zu nehmen und Pettenbach mit langen Ballbesitzphasen die Geduld abzuverlangen.
Dass aus der spielerischen Überlegenheit der Gäste trotzdem vergleichsweise wenig Torgefahr entstand, war wiederum ein Verdienst der geschlossenen Pettenbacher Defensivarbeit. Hier wurde füreinander gelaufen, verschoben und gekämpft, um die drei Punkte vor heimischer Kulisse zu behalten.
Trainer Wilhelm Wahlmüller sprach nach der Partie treffend von einem klassischen Arbeitssieg. Genau das war es auch: kein spielerischer Glanzauftritt über 90 Minuten, sondern eine Mannschaftsleistung, bei der Einsatzbereitschaft, eine kompakte Ordnung und die entscheidenden Offensivmomente den Unterschied machten.
Nach 14 Runden hält die SPG Pettenbach/Grünau damit bei 31 Punkten und bleibt auf Rang zwei der Landesliga West. Angesichts der anhaltenden personellen Schwierigkeiten und der beiden zuvor schwierigen Begegnungen darf man diesen Erfolg durchaus als wichtiges Zeichen für die letzte Woche der Herbstsaison verstehen.
Nun wartet noch der letzte Tanz vor der Winterpause.
Am kommenden Wochenende geht es auswärts zum UFC Eferding, der nach einer schwierigen Phase selbst dringend wieder Punkte benötigt. Für Pettenbach bietet sich dort die Gelegenheit, eine ohnehin starke Hinrunde mit einem weiteren Erfolg abzuschließen.
Die Arbeitsmoral stimmt, der Zusammenhalt passt – und was diese Mannschaft im letzten Drittel anstellen kann, macht in dieser Saison ohnehin immer wieder Freude.
Auf nach Eferding. Gemma, Burschen!


