Zusammen. Halt. Vereint.

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Die Tore die man selbst nicht macht…

Pettenbach/Grünau – Kammer 1:2 (1:0)

Tor: David Klausriegler (38.)

Für den SK-Kammer ging es in der 19. Runde der Landesliga West zum direkten Tabellennachbarn, der SPG Pettenbach/Grünau. Das Team von Trainer Rainer Kührer hatte mit zwei Siegen in Folge bereits einen kleinen Lauf gestartet und wollte diese Serie weiter ausbauen. Auch für das Auswärtsteam stand einiges auf dem Spiel: Da man sich zuhause zuletzt schwertat, Punkte zu holen, wollte man zumindest in der Fremde Zählbares mitnehmen. Dieses Vorhaben konnte schließlich auch umgesetzt werden. Nach einem Rückstand gab die Mannschaft nicht auf und drehte die Partie im zweiten Spielabschnitt mit zwei Treffern. Am Ende durfte man sich über drei Punkte freuen und zeigte damit eine klare Reaktion auf die Vorwoche.

Es war für die SPG Pettenbach/Grünau ein Spiel der vergebenen Chancen. Von Anfang an war die Heimelf überlegen und konnte mit wirklich gutem Spiel zahlreiche Chancen herausspielen. In der 38. Minute war es dann David Klausriegler, der einen schön vorgetragenen Angriff zum 1:0 verwerten konnte. Kammer hatte in der ersten Spielhälfte lediglich eine Torchance, die Manuel Langeder im Tor aber bravourös abwehren konnte. In der zweiten Hälfte dann das selbe Spiel und es konnten wieder hochkarätige Chancen nicht verwertet werden. Ab der 65. Minute fand Kammer dann besser ins Spiel und konnte mit einer starken kämpferischen Leistung in der 76. Min. nach einem Verteidigungsfehler den Ausgleich erzielen. Es kam dann wie es kommen musste, die Tore die man selbst nicht schießt, bekommt man und in der 87. Min. konnte Kammer aus einem Eckball den sehr glücklichen Treffer zum 1:2 erzielen.

Rainer Kührer (Trainer, SPG Pettenbach/Grünau):
„Es war eine sehr bittere und unglückliche Niederlage für uns, weil wir bis zur 65. Minute eine super Leistung geboten haben und meiner Meinung nach 3:0 führen müssen. Das ist uns aber nicht gelungen, und so müssen wir uns am Ende knapp mit 1:2 geschlagen geben – aber das ist Fußball, es geht trotzdem weiter und nächste Woche wartet bereits der nächste Gegner auf uns. Positiv ist, dass wir über eine lange Phase wirklich sehr ansehnlichen Fußball gezeigt haben, aber wir haben einfach die Tore nicht gemacht. Die Chancenauswertung war heute definitiv ausschlaggebend für die Niederlage. Es ist klar: Solange es nur 1:0 steht, gibt sich der Gegner nicht auf und setzt alles auf eine Karte – und so mussten wir heute als Verlierer vom Platz gehen.“

Bericht: Ligaportal m. Ergänzungen von Fekete Toni, Fotos: Fekete Toni

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